ÄgyptologieNewsPaper
Redaktion, Texte und Abbildungen (sofern nicht anders erwähnt): Gitta Warnemünde
  Mai 2013

30. Mai 2013
Meteoreisen im prähistorischen Ägypten

Im Jahre 1911 wurden in einer Begräbnisstätte des prähistorischen Friedhofs von Gerzeh 70 km südlich von Kairo röhrenförmige Perlen (siehe 10738 und 10739, Petrie-Museum) gefunden, die einst als Kette aufgereiht waren. Das Material der stark oxidierten Objekte wurde als Eisen identifiziert, das durch Biegen eines entsprechenden Metallstreifens in die vorgefundene Röhrenform gebracht worden war. Eine Analyse aus den 1920er Jahren ergab, dass es sich wegen des ermittelten Nickelanteils von 7,5 % um Meteoreisen handelt. Da die Korrektheit dieses Analyseergebnisses im Laufe der Jahre häufig angezweifelt wurde, erfolgte nun eine erneute Untersuchung unter Anwendung moderner Methoden. Am Ergebnis änderte sich nichts und der frühere Befund wurde bestätigt.
Die an der Studie beteiligte Ägyptologin Joyce Tyldesley postuliert: "Heute sehen wir Eisen in erster Linie als ein praktisches und ziemlich langweiliges Metall. Für die alten Ägypter war es allerdings ein seltener und schöner Werkstoff, der - da er vom Himmel fiel - sicherlich einige magische und religiöse Eigenschaften hatte. Sie verwendeten daher dieses bemerkenswerte Metall, um kleine, schön gestaltete Objekte von religiöser Bedeutung herzustellen, die Ihnen so wichtig waren, dass sie sie mit ins Grab nahmen." Ob diese Philosophie bereits auf die Zeit um 3300 v.Chr. angewendet werden kann, scheint unsicher. Bisher gefundene Belege für den Begriff bjA-n-pt (Metall/Eisen vom Himmel) stammen aus späterer Zeit (Neues Reich). Bei dem schon im Alten Reich gebräuchlichen Begriff bjA könnte es sich allerdings ebenfalls um die Bezeichnung für Meteoreisen handeln. In jedem Falle wäre Voraussetzung, dass die Ägypter Naturphänomene wie Meteroritenregen beobachtet haben müssen, um die Zusammenhänge zu erfassen.
sciencedaily
onlinelibrary (akademischer Artikel zur Studie)



29. Mai 2013
Umgestaltung des Museumskomplexes in Kairo geplant

Die Initiative "Wiederbelebung des Ägyptischen Museums" möchte die Bereiche Nilufer, Museum und Tahrir so umgestalten, dass sie sich mehr oder weniger als ein Ensemble präsentieren. Dazu soll die ausgebrannte ehemalige Zentrale der NDP abgerissen werden; das Grundstück würde dem Museum zufallen. Es soll ein pharaonischer Garten mit Säulenhalle, Restaurant, Werkstätten und temporären Ausstellungsräumen entstehen. Vom Tahrir aus soll das Museum über eine breite Allee erreichbar sein. Am Nil ist ein Anleger für Boote geplant.
tagesspiegel (mit einer Entwurfszeichnung)



28. Mai 2013
Verdacht einer Kindesmisshandlung im römischen Ägypten

In einer Nekropole in Dachla aus Ägyptens römisch-christlicher Zeit stießen die Ausgräber auch auf das etwa 2.000 Jahre alte Skelett eines zwei bis drei Jahre alten Kindes. Es weist verschiedene, über den ganzen Körper verteilte Knochenfrakturen auf (Unterarm, Rippen, Becken, Rücken). Die Brüche befanden sich beim Tod des Kindes in unterschiedlichen Phasen des Heilungsprozesses. Wenn auch keiner der Brüche direkt auf eine Kindesmisshandlung hinweist, so lässt nach Aussage von Sandra Wheeler, Bioarchäologin an der University of Central Florida, das Muster der Verletzungen diesen Schluss zu.
livescience



Informationsdienst Wissenschaft - idw
Pressemitteilung der Georg-August-Universität Göttingen
23. Mai 2013
Ägyptologie und Koptologie: Preise für Dissertationen und Magisterarbeiten

Die Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung verleiht am Montag, 27. Mai 2013, die diesjährigen Preise für hervorragende Abschlussarbeiten in einzelnen kulturwissenschaftlichen Fächern. Bei der Feierstunde an der Universität Göttingen stehen zwei Dissertationen und zwei Magisterarbeiten aus dem Gebiet der Ägyptologie und Koptologie im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Kleinen Aula, Wilhelmsplatz 1. Nach einem Grußwort von Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne und einer Einführung von Prof. Dr. Werner Rutz, Vorsitzender des Stiftungsrates der Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung, spricht Prof. Dr. Heike Behlmer vom Seminar für Ägyptologie und Koptologie über „Ägyptologie in Göttingen: Tradition und Gegenwart eines ‚alten’ Faches“. Danach würdigt Juniorprofessorin Dr. Camilla Di Biase-Dyson die Preisträger, die anschließend ihre Arbeiten vorstellen.
Der Preis für Dissertationen ist in diesem Jahr geteilt: Ausgezeichnet werden Arbeiten von Dr. Franziska Naether und Dr. Gregor Neunert. Franziska Naether wurde an der Universität Leipzig mit der Arbeit „Die Sortes Astrampsychi – Problemlösungsstrategien durch Orakel im römischen Ägypten“ promoviert. Sie publizierte diese im Jahr 2010 in der Reihe „Orientalische Religionen in der Antike“. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Leipziger Ägyptologischen Institut. Ihr Habilitationsvorhaben widmet sich Hinweisen auf Kultpraxis im altägyptischen Schrifttum, ihre Phänomene und Funktionen. „Mein Grab, mein Esel, mein Platz in der Gesellschaft – Prestige im Alten Ägypten am Beispiel Deir el-Medine“ lautet die Arbeit, mit der Gregor Neunert an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München promoviert wurde. Diese Arbeit wurde im Jahr 2010 in der Reihe „Edition Manetho“ publiziert. Seither ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Münchener Zentrum für Antike Welten der LMU München tätig und koordiniert das dort angesiedelte Promotionsprogramm Altertumswissenschaften. Beide Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro dotiert.
Der Preis für Magisterarbeiten ist ebenfalls zweigeteilt und geht an Linda Borrmann und Edina Petersmarck. Die Studie zum Thema „Die Ächtungsfiguren des Alten und Mittleren Reiches – Mechanismen sozialer Aus- und Abgrenzung zwischen Lebensrealität, ritueller Magie und Formfindung jenseits der kanonischen Kunst“ wurde von Linda Borrmann an der Freien Universität Berlin eingereicht. Sie ist jetzt als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut Abteilung Kairo tätig. Edina Petersmarck hat ihre Arbeit „Die Kemit – Ostraka, Schreibtafeln und ein Papyrus“ an der LMU München eingereicht. 2012 erschien diese in der Reihe „Göttinger Miszellen – Beihefte“. Beide Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro dotiert.
Kontakt
Prof. Dr. Heike Behlmer
Georg-August-Universität Göttingen Philosophische Fakultät – Seminar für Ägyptologie und Koptologie
Heinrich-Düker-Weg 14, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-29420 - E-Mail: hbehlme@uni-goettingen.de
http://www.aegyptologie.uni-goettingen.de

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22. Mai 2013
Illegale Ausfuhr von antiken Münzen vereitelt

Am Kairoer Flughafen wurden Passagiere in Gewahrsam genommen, die antike Münzen (aus griechisch-römischer und aus ottomanischer Zeit) mit sich führten.
english.ahram



17. Mai 2013
Soldatenskelett in Hisn el-Bab freigelegt

Eine Grabungsmission des Österreichischen Archäologischen Instituts fand in Hisn el-Bab (in Assuan nahe des ersten Kataraktes) das Skelett eines wahrscheinlich römisch-ägyptischen Soldaten, der exakt an dieser Stelle im Kampf fiel. Er war 25 bis 35 Jahre alt und wurde durch den Hieb mit einer scharfen Waffe getötet, die ihm die Hauptschlagader des Oberschenkels durchschlug. Der Zeitpunkt seines Todes wird um 640 n.Chr. geschätzt, d.h. kurz nach der arabischen Invasion in Ägypten. Zu dieser Zeit war Hisn el-Bab von ägyptischen Truppen besetzt.
orf
Grabungsseite Hisn el-Bab des ÖAI



Informationsdienst Wissenschaft - idw
Pressemitteilung Landesmuseum Natur und Mensch
08. Mai 2012
Ausstellung „Raubgräber – Grabräuber“ ab 11. Mai im Landesmuseum Natur und Mensch zu sehen


Ab 11. Mai bis 8. September 2013 präsentiert das Landesmuseum Natur und Mensch in der Ausstellung „Raubgräber – Grabräuber“ anhand von Fundgeschichten die faszinierenden Möglichkeiten moderner Archäologie und erläutert lebendig, wie Raubgräberei unser kulturelles Erbe unwiederbringlich zerstört. Sie thematisiert die Problematik illegaler Archäologie und des Handels mit Kulturgut auf nationaler und internationaler Ebene, genauso wie die Möglichkeiten mit denen sich jeder Einzelne sinnvoll an archäologischer Forschung beteiligen kann. Zusätzliche Kindertexte, Mitmachexponate und ein kleiner Hamster führen auch gezielt Kinder durch die lebendig gestaltete Ausstellung.
Der Kontext, in dem ein Objekt gefunden wird, ist für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn fast immer bedeutsamer als der Fund an sich. Damit keine Information verloren geht, werden bei einer wissenschaftlichen Grabung penibel alle Einzelheiten zu Fundort, Lage etc. dokumentiert. Dies will die Ausstellung deutlich machen. So mögen römische Schuhnägel für sich gesehen nicht allzu spektakulär erscheinen, doch das Beispiel der Fundstelle am Harzhorn zeigt eindrucksvoll, dass die Informationen, die sie in ihrer Gesamtheit liefern können, faszinierende Erkenntnisse erlauben.
Auch Raubgräber nutzen heute bei ihrer illegalen Jagd nach „Schätzen“ die moderne Technik und bieten mit Metallsonden aufgespürte, größtenteils sehr kleine Gegenstände über das Internet zum Kauf an. Für meist nur wenige Euros geht so wertvolles Wissen über die Vergangenheit für immer verloren. Beispiele von Raubgrabungen gibt es weltweit in großer Zahl. Ein bekannter und abenteuerlicher Fall ist die Fundgeschichte der Himmelsscheibe von Nebra. Eine Masterkopie der Himmelsscheibe wird vor diesem Hintergrund in der Ausstellung zu sehen sein (Leihgabe des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle).
Nebst solchen Fundgeschichten liefert die Ausstellung Beispiele für die Problematik der Raubgräberei von Niedersachsen und anderen Bundesländern bis hin zum vorderen Orient.
Eine sehr frühe Regelung zur Eigentumsfrage bei „Schatzfunden“ im Boden findet sich bereits im Sachsenspiegel, einer mittelalterlichen Bilderhandschrift aus dem 14. Jahrhundert, in der die zeitgenössischen Rechtsbräuche in Bild und Schrift festgehalten wurden. Dort heißt es sinngemäß, dass ein Schatz im Boden, der tiefer liegt, als ein Pflug gelangt, dem König gehört. Ein Faksimile des Oldenburger Sachsenspiegels wird in der Ausstellung in diesem Zusammenhang zu sehen sein. Heute ist Denkmalschutz in Deutschland Aufgabe der Bundesländer. Die Eigentumsrechte sowie rechtliche Regelungen im Bezug auf Bodenfunde sind im jeweiligen Denkmalschutzgesetz der Länder verankert und weisen Unterscheide auf. Generell aber sind in allen Bundesländern Funde meldepflichtig. Das sogenannte ‚Schatzregal’ regelt die Besitzansprüche zwischen Finder, Grundeigentümer und Staat. Im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) heißt es, dass Funde von außerordentlichem wissenschaftlichen Wert in das Eigentum des Staates übergehen. Hintergrund für diese Regelung ist, dass diese Funde und der historische Wissensschatz, den sie in ihrem Kontext liefern können, gemeinschaftliches Eigentum aller Einwohner eines Landes sind.
Neben der Archäologie sind auch die Ethnologie und die Paläontologie leidtragende Disziplinen, wenn es um private „Schatzsucher“ oder den illegalen Handel mit Artefakten geht. Und nicht nur hier werden ahnungslose Touristen durch den Kauf von Souvenirs zweifelhafter Herkunft zu Schmugglern oder Hehlern. Die Ausstellung zeigt daher auch Beispiele aus der Völkerkunde und den Geowissenschaften. ‚Teilhabe an Wissenschaft’ oder auch ‚Citizen Science’ wird heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen gefordert und auch die Wissenschaft ist verstärkt auf die Mitarbeit sogenannter ‚Laienexperten’ angewiesen. Damit aber aus der Zuarbeit eine gedeihliche Zusammenarbeit wird, müssen Spielregeln eingehalten werden, die sich aus den Ansprüchen der jeweiligen Wissenschaft ergeben: der Archäologie, der Paläontologie und der Ethnologie. Zur Frage, wie jeder Einzelne zum Schutz unserer Kulturgüter beitragen kann, zeigt die Ausstellung Möglichkeiten auf. In einigen Bundesländern können sich beispielsweise Interessierte beim Landesamt für Denkmalpflege als Sondengänger schulen lassen und erhalten eine Sondergenehmigung mit bestimmten Auflagen. Indem sie sich verpflichten mit der Denkmalpflege zusammen zu arbeiten, können sie legal ihrem Hobby nachgehen und unterstützen die Wissenschaft durch Hinweise auf Fundstellen.
Für Kinder sieht das Ausstellungskonzept eine eigene inhaltliche Ebene vor: Zusätzliche kindgerechte Texte, Mitmach-Exponate und eine Identifikationsfigur führen durch die Ausstellung und vermitteln spielerisch die Arbeitsweisen von Wissenschaftlern aus den Bereichen Archäologie, Paläontologie und Ethnologie bei der „Bergung“ der verborgenen Funde.
Nach den naturkundlich geprägten Ausstellungen „Meteoriteneinschlag – Außerirdische Steine im Landesmuseum“ und „Mensch, Fisch!“ ist „Raubgräber – Grabräuber“ die erste Ausstellung mit archäologischem Schwerpunkt unter Museumsdirektor Peter-René Becker. Kuratiert hat die Ausstellung Dr. Christina Wawrzinek. Zur Ausstellung ist eine gleichnamige, umfassende Begleitschrift im Nünnerich-Asmus Verlag & Media erschienen, die im Museumsshop und über den Buchhandel erhältlich ist. Im Begleitprogramm zur Ausstellung stehen neben einem eigens eingerichteten Geocache – der zur verträglichen Schatzsuch-Alternative animiert – die Veranstaltung „(Was soll das Getuschel) Nachts im Museum“ – einem Spontantheater-Abend mit der Gruppe Bumerang!, der manch spannende Fundgeschichte zu Tage fördern wird – und wie zu jeder größeren Sonderausstellung ein Familientag auf dem Programm, sowie öffentliche Sonntagsführungen und Abendvorträge.

Landesmuseum Natur und Mensch
Damm 38-44 - 26135 Oldenburg - www.naturundmensch.de
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 9 - 17 Uhr, Samstag u. Sonntag 10 -18 Uhr
Museumseintritt: 4 €, ermäßigt 2,50 €

idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.
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06. Mai 2013
Kerma war gut gerüstet gegen Dürre

Die Kermakultur in Obernubien scheint bessere Rezepte gegen Dürre als Folge niedriger Nilwasserstände gehabt zu haben als Ägypten, wo es am Ende des Alten Reiches wahrscheinlich wegen andauernder Missernten zu sozialen Verwerfungen kam. Geomorphologen der Universitäten Aberystwyth, Manchester und Adelaide fanden heraus, dass die Kermaleute ein effektives Kanalsytem zur Bewässerung der Felder angelegt hatte, das der Landwirtschaft auch unter widrigen Umständen Erträge sicherte. Zudem sei die Viehwirtschaft sehr ausgeprägt gewesen, was die Mobilität und Anpassungsfähigkeit der Menschen beförderte, meint Jamie Woodward von der Uni Manchester.
spiegel



05. Mai 2013
Gestohlene Objekte von Christie's identifiziert

Verschiedene Artefakte, für die das Auktionshaus Christie's einen Verkaufsauftrag erhalten hatte, wurden von den eigenen aufmerksamen Experten als Diebesgut entlarvt und mit Hilfe des British Museum letztendlich identifiziert. Zwei der Stücke entstammen frischen Grabungen in Theben-West (Tempel Amenophis' III. und ein nicht näher bezeichnetes Grab). Die "Legende" des inzwischen von Scotland Yard festgesetzten Verkäufers lautet freilich anders: Er gab an, es handele sich um Erbstücke von seinem Onkel, der während des Zweiteen Weltkrieges in Ägypten stationiert gewesen und erst in den 1950er Jahren nach England zurückkehrt sei.
english.ahram



01. Mai 2013
Interpol eingeschaltet wegen Verkaufs ägyptischer Antiken

Wegen des geplanten Verkaufs von 200 angeblich gestohlenen ägyptischen Artefakten durch das Auktionshaus Bonhams, London, hat Ägypten Interpol informiert. Bonhams beteuert, dass es sich bei den Objekten nicht um Schmuggelware handelt. Alle Auktionshäuser würden generell eng mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um die Herkunft von Auktionsobjekten prüfen zu lassen. Trotzdem beharrte der ägyptische Botschafter darauf, die Auktion zu stoppen. Zwischenzeitlich scheint Interpol Kontakt mit den relevanten britischen Behörden aufgenommen zu haben. Bonhams wurde nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Onlineartikels von english.ahram offensichtlich noch nicht offiziell angesprochen.