ÄgyptologieNewsPaper
Redaktion und Texte (sofern nicht anders erwähnt): Gitta Warnemünde
  Oktober 2007
31. Oktober 2007
Hawass verkauft Kopien seines Markenzeichens für guten Zweck

500.000 US $ erbrachte der Verkauf von handsignierten Lederhüten à la "Indiana Jones Hawass", der nach zweijähriger Kampagne nun erfolgreich beendet wurde. Das Geld soll für die Errichtung des ersten Kindermuseums in Ägypten (und im Mittleren Osten überhaupt) eingesetzt werden.

Herald Tribune


30. Oktober 2007

Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Eberhard Karls Universität Tübingen, Michael Seifert, 30.10.2007

Kultstadt und Festung im hethitischen Großreich
Neue deutsch-türkische Ausgrabungen in Kilikien


Relief des Muwatalli II. am Nordost-Abhang des Ruinenhügels.
Im Hintergrund die mittelalterliche Burg Yilan Kale
 (Foto: Horst Ehringhaus)
Quelle: Uni Tübingen

Neue Ausgrabungen der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Onsekiz Mart Universität Çanakkale (Türkei) auf dem Sirkeli Höyük bei Adana (Süd-Türkei) haben die Reste einer eindrucksvollen Befestigungsbastion aus der Zeit des hethitischen Großreiches (um 1300 v. Chr.) zum Vorschein gebracht. Der Ort, bei dem es sich um eine der größten bronze- und eisenzeitlichen Ruinenstätten in der historischen Landschaft Kilikien handelt, war zuvor schon wegen zweier Felsreliefs bekannt. Das besser erhaltene zeigt den hethitischen König Muwatalli II. (ca. 1290-1272 v. Chr.), Gegner des Pharao Ramses II. in der berühmten Schlacht von Qadesch in Syrien, und gehört damit zu den ältesten bisher bekannten hethitischen Reliefs. Zusammen mit einem direkt benachbarten Tempel und einer Anzahl von in den Fels eingelassenen Kuhlen, die der Darbringung von Trankopfern gedient haben dürften, bilden sie ein einzigartiges Ensemble von Kulteinrichtungen. Nach Grabungen in den 90er-Jahren durch die Ludwig-Maximilians-Universität München und durch die Universität Innsbruck wurde 2006 die Grabung durch die Universitäten Tübingen und Çanakkale wieder aufgenommen. Das Projekt ist in Tübingen am Altorientalischen Seminar beheimatet und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters sowie dem Institut für Klassische Archäologie durchgeführt. In Çanakkale ist das Projekt am Institut für Urgeschichte, Vorderasiatische und Klassische Archäologie
angesiedelt.

Die Schirmherrschaft liegt bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zur Durchführung des gemeinsamen Projektes wurde von den Rektoren beider Universitäten im Februar dieses Jahres ein Kooperationsabkommen unterzeichnet.
In den ersten beiden Grabungskampagnen 2006 und 2007 wurde die aus Stein gemauerte Nordwestbastion der Verteidigungsanlage der stark befestigten Stadt freigelegt. Funde belegen, dass der Bau in der Spätbronzezeit (1500-1200 v. Chr.) errichtet wurde und nach Umbauten bis in die Eisenzeit (1200-600 v. Chr.) in Benutzung blieb. Später erfolgte eine Überbauung in hellenistischer Zeit. Die vielfältigen Funde bezeugen, dass der Ort während des 2. und 1. Jahrtausends v. Chr. in engem Kontakt mit der Levante, Zypern, der Ägäis sowie den verschiedenen Regionen Anatoliens stand. Der Sirkeli Höyük kann möglicherweise mit der antiken Stadt Lawazantiya identifiziert werden, die als Handels- und Kultstadt sowie als Herkunftsort der hethitischen Königin Puduhepa, Gemahlin des Großkönigs Hattusili III. (ca. 1265-1240 v. Chr.), bekannt ist.

Für Nachfragen:
Dr. Christoph Kümmel
e-mail: christoph.kuemmel@uni-tuebingen.de, Tel: 07071 2975288
PD Dr. Mirko Novák
e-mail: mirko.novak@uni-tuebingen.de, Tel.: 07071 2977148
sowie in der Türkei bei:
Dr. Ekin Kozal, Çanakkale
e-mail: ekozal@comu.edu.tr, Tel.: 0286 2180018-1702

EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit o Michael Seifert
Wilhelmstr. 5 o 72074 Tübingen
Tel.: 0 70 71 o 29 o 7 67 89 o Fax: 0 70 71 o 29 o 5566
E-Mail: presse1@verwaltung.uni-tuebingen.de
Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren!

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sirkeli-project.info
http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/pm/pm2007/pm-07-143.html - Abbildungen

Die gesamte Pressemitteilung inkl. Bilder erhalten Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news232931

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen unter:
http://idw-online.de/pages/de/institution81

Informationsdienst Wissenschaft e.V. - idw - http://idw-online.de


26. Oktober 2007
Die DNA des Olivenöls

Die Archäologen Brendan Foley und Maria Hansson analysierten Erbmaterial aus Amphoren, die seit 2.500 Jahren in 60 m Tiefe vor der griechischen Insel Chios lagen. Sie fanden die DNA von Oliven, Oregano und Thymian, woraus sich schließen lässt, dass in den Gefäßen einst mit Kräutern versetztes Olivenöl transportiert wurde. Ein überraschender Befund, da der Amphorentyp bis dahin als Weingefäß angesehen wurde. Bisher konnten Wissenschaftler nicht feststellen, welches Gut mit Gefäßen transportiert wurde, die aus einem Schiffswrack stammen, sich also seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden am Meeresboden befanden. Die hier angewandte Methode der "molekularen Archäologie" bietet nun bisher ungeahnte Möglichkeiten.

Wissenschaft.de


19. Oktober 2007
Verbindungskanal am unvollendeten Obelisken in Aswan ausgemacht

Für den Transport der Granitmonumente vom Steinbruch an den Nil hatten die Ägypter offensichtlich einen Kanal angelegt. Dies ist das Ergebnis geologischer Untersuchungen vor Ort. Die Wissenschaftler wurden aufmerksam wegen starker Salzablagerungen innerhalb des Steinbruchgeländes, die Graffiti und andere wichtige Hinterlassenschaften der Antike anzugreifen drohen. Sie stießen auf einen ca. 2,5 m tiefen Graben, in dem sich Grundwasser sammelt. Hierbei kann es sich um besagten antiken Kanal handeln. Mithilfe von Temperaturmessungen und seismischen Untersuchungen konnte der Kanal oberirdisch und durch den Einsatz von Bohrern ein Stück weiter in Richtung Nil verfolgt werden; man musste jedoch vor dem sich anschließenden modernen Friedhof die Arbeiten stoppen. Der Untergrund des Steinbruchs besteht aus massivem Granit, jedoch der mit Sediment gefüllte Kanal zieht wahrscheinlich das Wasser an, das schließlich den Steinbruch durch Salzausblühungen gefährdet. Zur Bekämpfung des Grundwassers bieten sich drei Möglichkeiten: Man könnte Schächte anlegen, in denen sich das Wasser sammelt, das man von dort abpumpen könnte. Zum zweiten könnte man - wenn sich das wasserdurchtränkte Sediment bis in den Steinbruch erstreckt - dieses entfernen und durch kompaktem Lehm ersetzen, der das Nachsickern von Wasser in den Steinbruch verhindert. Auch bei dieser Methode müssten Pumpen zum Einsatz kommen, jedoch nicht in dem Maße wie bei der ersten Methode. Die dritte Methode wäre, eine Sperre in den Kanal einzubauen. Die beiden letztgenannten Methoden würden die Gelegenheit schaffen, mögliche Artefakte innerhalb des Sediments ausfindig zu machen und zu bergen. (Foto: Granitsteinbruch in Aswan)

Sciencedaily
Eurekalert


18. Oktober 2007
Feuchtigkeit gefährdet Sphinx

Am sogenannten Sphinx-Tempel, der dem Monument vorgelagert ist, zeigen sich erste Anzeichen von Salzverkrustungen. Schuld ist der steigende Grundwasserspiegel, ein Phänomen, das sowohl der Landwirtschaft und deren Bewässerungspraktiken als auch dem Bau des Aswan-Staudamm angelastet wird. Mangelhafte Drainagesysteme innerhalb von ärmlichen Siedlungen tragen ebenfalls dazu bei. Experten sollen der Sache nun auf den Grund gehen und Vorschläge zur raschen Abhilfe erarbeiten. Die Untersuchungen sollten sich nicht nur auf das Gelände rund um den Sphinx erstrecken, sondern das gesamte Fayoum Governorate umfassen, meint Kamal Wahid, Direktor des Giza Plateaus.

Al-Ahram weekly


11. Oktober 2007
Auch pharaonische Relikte auf Nelson Island

Nelson Island in der Bucht von Abukir vor Alexandria erlangte Berühmtheit durch die Schlacht Admiral Nelsons gegen Napoleon Ende des 18. Jahrhunderts. Die Insel lag in antiker Zeit vor dem kanopischen Nilarm in einer bedeutenden Seehafenregion, besonders in ptolemäischer Zeit. Seit 1990 gräbt und forscht dort ein italienisches Team und stieß hauptsächlich auf Überreste aus napoleonischer Zeit. Es wurden allerdings auch einige Mumien gefunden, die in die pharaonische Spätzeit datiert werden könnten, sagt Alaa Mahrous, Underwater Archaeology Department Alexandria. Funde von militärischen Objekten und Mauern datieren aus frühptolemäischer Zeit. Obwohl die Chancen auf großartige Funde nur gering sind, könnten die jüngsten Grabungsergebnisse etwas über den historischen Hintergrund der Insel aussagen und bisher offene Fragen beantworten.

Ansamed


06. Oktober 2007
Unterwasserarchäologie im Nil

Der Grund des Nils soll künftig in die archäologische Forschung einbezogen werden. Die Unterwasserstudien sollen zwischen den Steinbrüchen von Aswan und Abydos vorgenommen werden. Man hofft, dabei auf gesunkene Schiffe aus pharaonischer Zeit und deren Ladung zu stoßen. Glücklicherweise habe sich die Geografie des Nils nicht sehr verändert, besonders in Oberägypten nicht, sagte Alaa Mahrous, Direktor des Underwater Antiquities Department in Alexandria. Zur Untersuchung des Flussbettes sollen modernstes Gerät und aktuellste Technologien zum Einsatz kommen, mit denen auch Stücke ausgemacht werden können, die von Schlamm und Sand bedeckt sind. Die Ergebnisse der Scans stehen daraufhin unmittelbar zur Verfügung, so dass kurzfristig entschieden werden kann, wie weiter verfahren werden soll. Sobald Objekte geortet sind, sollen Taucher sie genauer untersuchen, obwohl Tauchgänge im Nil wegen der Strömung und des schlammigen Untergrunds gewisse Risiken bergen.

Dailyindia


06. Oktober 2007
Steinzeitliche Darstellungen in Dachla

Polnische Archäologen sehen als Urheber von steinzeitlichen Felszeichnungen in der Oase Dachla Hirten, die vor 5.000 bis 8.000 Jahre die Gegend bevölkerten. Die Oase mitten in der westlichen Wüste ist bekannt für ihre vielen Felszeichnungen, die u.a. Frauen, Giraffen und Elefanten zeigen. Die in heutiger Zeit unwirtliche Umgebung von Dachla sah vor einigen tausend Jahren noch wesentlich einladender aus. Die polnischen Wissenschaftler des Institute of Archaeology and Ethymology und der Polish Academy of Sciences unter Leitung von Professor Michal Kobusiewicz beschäftigen sich jedoch nicht nur mit Felszeichungen, sondern erforschen auch die zahlreichen neolithischen Siedlungsreste der Gegend, speziell in dem einige dutzend Kilometer langen "Bunten Wadi". Die Arbeiten werden in der Wintersaison 2008 fortgesetzt.

Newkerala


05. Oktober 2007
Tutanchamuns Mumie als Ausstellungsstück

Wie berichtet, soll im November die Mumie des Tutanchamun in dessen Grab zu besichtigen sein, untergebracht in einer gläsernen Box, die nicht nur der Betrachtung dienen soll, sondern auch bessere Bedingungen als bisher bietet zum Erhalt der schon durch Howard Carters Eingriffe arg gebeutelten Mumie. Weitere Meldungen besagen, dass auch an eine Restaurierung und Konservierung des Grabes gedacht wird. Der SCA wird das Projekt gemeinsam mit dem Paul Getty Institute durchführen.

Auch die Öffnung der 16 jüngst im Grab Tutanchamuns (wieder)gefundenen Krüge soll in Kürze erfolgen.

Egypt State Information Service
Al-Ahram weekly


04. Oktober 2007
Kairener Tiermumien in neuem Licht

Salima Ikram, Professorin für Ägyptologie an der American University of Cairo und Co-Direktorin des Animal Mummy Project des Museums Kairo, hat den Ausstellungsraum für Tiermumien vor der Vergessenheit "gerettet". Nachdem Sie die Ausstellung vor Jahren das erste Mal besuchte, war der Raum kurz darauf für das Publikum geschlossen worden. Sechs Jahre später sorgte Ikram dafür, dass er wieder geöffnet wird. In einem Vortrag in Texas wies sie darauf hin, dass Tiere in alten Ägypten einen bedeutenden Stellenwert hatten. Sie waren viel mehr als "Lunch auf vier Beinen", sagte sie, wie Tiermumien zeigen, denen man wertvolle Informationen zu Tiermedizin, Umweltveränderungen, dörflichem Leben und Technologie entlocken kann. Analysen der Mumien weisen außerdem auf die Bedeutung der Tiere als geliebte Haustiere, als heilige Individuen, aber auch als Nahrung in der Jenseitswelt hin. Die Mumifizierung erfolgte meist mit gleicher Sorgfalt wie bei Menschen. Die Organe der Tiere wurden entnommen, die Körper getrocknet und mit Ölen gesalbt, ehe sie in Leinenbinden gewickelt wurden. Röntgenaufnahmen beweisen, dass die Ägypter über tiermedizinische Kenntnisse verfügten. Man fand Hinweise auf gezogene Zähne und die Behandlung von Brüchen.

The Daily Texan


03. Oktober 2007
Hildesheim gibt Hemiunu-Statue als Leihgabe nach Ägypten

IOL meldet, dass das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim sich einverstanden erklärt hat, die Sitzstatue des Hemiunu, "Architekt" der Großen Pyramide von Giza, für die Eröffnung des Grand Museum im Jahre 2011 vorübergehend an Ägypten auszuleihen. Insgesamt möchte Ägypten zu diesem Anlass fünf Stücke aus aller Welt ausleihen, darunter auch den Stein von Rosette und die Büste der Nofretete. Nachdem über die Ausleihe der anderen Artefakte noch kontrovers gestritten wird, hat die ägyptische Antikenverwaltung durch die Zusage aus Hildesheim die erste Hürde ihrer Bemühungen genommen.


02. Oktober 2007
100 Jahre Deutsches Archäologisches Institut Kairo

In einer Pressemitteilung weist lifepr noch einmal auf die am 19. November 2007 im Ägyptischen Museum Kairo startende Sonderausstellung "Begegnung mit der Vergangenheit" (bis zum 15.01.2008)  hin. Anlässlich des 100jährigen Bestehens der Kairener DAI-Niederlassung werden ausgewählte Funde von allen Grabungsplätzen des Instituts gezeigt und damit einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ansprechpartner:
Frau Susanne Tenhagen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@dainst.de
Telefon: +49 (1888) 7711-120
Fax: +49 (1888) 7711-191


02. Oktober 2007
Tutanchamuns Mumie soll in seinem Grab ausgestellt werden

Ab dem nächsten Monat werden Besucher des Grabes von Tutanchamun eventuell auch seine Mumie besichtigen können. Die sterblichen Überreste des Pharao befinden sich seit langem in dem großen Sarkophag innerhalb des Grabes. Sie sollen in eine klimatisierte Glasvitrine umgebettet werden; der Körper soll mit Leinen bedeckt werden. "Sie werden das Grab betreten und erstmalig in das Gesicht von Tutanchamun schauen. Für die Öffentlichkeit ist dies das erste Mal in der Geschichte; das wird den Zauber und die Magie des Pharao fortdauern lassen", sagt SCA-Chef Hawass. Man hat festgestellt, dass der Körper des Tutanchamun durch die derzeitige Lagerung unter der von Besuchern ins Grab eingeschleppte Feuchtigkeit leidet. Der Glassarg soll die Mumie vor Zerstörung schützen und gleichzeitig Touristen eine neue Attraktion bieten.

Reuters


02. Oktober 2007
Ägypten ist an Berliner Mumien nicht interessiert

In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur äußerte der Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, die Hoffnung, einer seiner Nachfolger würde die in Berlin vorhandenen 90 ägyptischen Mumien eines Tages nach Ägypten zurückführen, damit sie dort würdig bestattet werden könnten. Im Egypt State Information Service ist nun zu lesen, der SCA würde ein "Angebot Wildungs, man sei bereit, 90 ägyptische Mumien zurückzugeben - gegen ein Stillhalten Ägyptens im Fall Nofretete" nicht annehmen. Zahi Hawass zeigt sich nicht interessiert, denn die Mumien seien nicht königlich und daher auch nicht von Bedeutung. Sie seien neben anderen Stücken während des 19. Jahrhunderts aus Ägypten herausgeschmuggelt worden. Er wiederholt seine Forderung nach einer dringend erforderlichen Zusammenkunft, um Ägyptens Haltung gegenüber internationalen Museen auf Rückgabe von Artefakten zu unterstützen.


01. Oktober 2007
Die Ausgrabungen in Kubur al-Waleida / Negev

In einem Online-Artikel des Spiegel wird noch einmal auf den Fund der ägyptischen Ansiedlung am Rande von Gaza eingegangen (siehe Meldung vom 25.09.2007). Demzufolge soll sich dort in der Antike ein feindlicher Überfall ereignet haben, der die Ägypter zwang, zu flüchten und Hab und Gut zurückzulassen. Dafür würden die Befunde sprechen, wenn auch über die näheren Umstände (Kampfhandlungen, Brandspuren o.ä.) bisher nichts herausgefunden werden konnte. Man stieß auf eine große Anzahl Wein- und Ölkrüge und schließt daraus, dass es sich um die Verwaltung eines großen landwirtschaftlichen Anwesens handeln könnte. Derzeit jedoch gibt der Fund der gewaltigen Mauern gerade an dieser Stelle nach wie vor Rätsel auf.