ÄgyptologieNewsPaper
Redaktion und Texte (sofern nicht anders erwähnt): Gitta Warnemünde
  November 2007
30. November 2007
Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Petra Giegerich, 30.11.2007

Ägyptologin Ursula Verhoeven-van Elsbergen von der Universität Mainz
erhält Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz


Wissenschaftlerin für ihre Tätigkeiten in Forschung und Lehre ausgezeichnet - Akademiepreis ist mit 25.000 Euro verbunden

(Mainz, 30. November 2007, lei) Das Land Rheinland-Pfalz und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz) haben die Ägyptologin Univ.-Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz 2007 ausgezeichnet. Ursula Verhoeven-van Elsbergen ist seit 1998 Universitätsprofessorin für Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und als stellvertretende Sprecherin am Sonderforschungsbereich 295 "Kulturelle und sprachliche Kontakte" beteiligt. Seit 2004 leitet sie ein Feldprojekt in Ägypten, das die Felsnekropole von Assiut in Mittelägypten dokumentiert und interpretiert. Außerdem ist sie Sprecherin der Deutschen Sektion des Internationalen Ägyptologen-
Verbandes. Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, und Akademie-Präsidentin Professorin Dr. Elke Lütjen-Drecoll würdigten die Ägyptologin als herausragende Wissenschaftlerin. Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, gratulierte der Preisträgerin im Namen der Universitätsleitung zu der Auszeichnung, mit der im Jahr der Geisteswissenschaften eine hervorragende Geisteswissenschaftlerin geehrt werde. "Wir freuen uns, dass wieder eine Wissenschaftlerin unserer Universität diesen renommierten Preis für ihre herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre erhalten hat", so der Universitätspräsident. Die Vergabe des Akademiepreises an Frau Prof. Verhoeven-van Elsbergen sei insbesondere auch eine Anerkennung für ihren Einsatz bei der Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses. Der Akademiepreis ist mit 25.000 Euro dotiert und für dienstliche Zwecke verwendbar nach freier Entscheidung der Preisträgerin. Der Preis wurde bei einer Feierstunde im Museum für Antike Schifffahrt vergangene Woche in Mainz übergeben.

In der Begründung der Fachjury unter der Leitung des früheren Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, Professor Dr. Winfried Schulze, heißt es, Ursula Verhoeven-van Elsbergen habe sich durch ihre Forschung, die eine Vielzahl von Aspekten und Bereichen der altägyptischen Gesellschaft, Sprache und Literatur behandelt, einen internationalen Namen gemacht. Sie vertrete ihr Fach in einer erstaunlichen Breite. Prof. Verhoeven befasst sich mit den Sprachstufen des Alt-, Mittel- und Neuägyptischen und hat ein
spezielles Forschungsinteresse an den verschiedenen Formen des Hieratischen, der altägyptischen Schreibschrift. Sie analysiert ferner textliche, bildliche und architektonische Zeugnisse zur altägyptischen Religion sowie zu den Jenseitsvorkehrungen der verschiedenen Bevölkerungsschichten.

Ministerin Ahnen würdigte die Professorin als exzellente Forscherin, die breit gefächerte Grundlagenforschung in ihrem Fach betreibe, zugleich aber in der Lehre in vorbildlicher Weise die Studierenden auf hohem Niveau ausbilde. "Verhoeven-van Elsbergen ist es gelungen, ein Fach wie die Ägyptologie, das nicht im allgemeinen Blickpunkt steht, an der Mainzer Universität in der Lehre so offen und anregend zu vertreten, dass sie Studierende und Hörerinnen und Hörer in staunenswerter Zahl anzieht", sagte Ahnen bei der Feierstunde. Die Zahl der bei ihr abgeschlossenen Dissertationen und Magisterarbeiten sei für ein sogenanntes Kleines Fach erheblich und damit ein Ausweis für die Bedeutung dieses Faches.

In ihrem Festvortrag "Ägyptologie? Ach, das ist ja interessant!" hob Verhoeven-van Elsbergen die Bedeutung der Ägyptologie in der Öffentlichkeit beispielsweise im Rahmen von Ausstellungen hervor sowie ihre Rolle als Wirtschaftsfaktor, etwa in Ägypten. Als
Wissenschaftsdisziplin sei Ägyptologie eine ganzheitlich arbeitende historische Kulturwissenschaft. Ganz konkret stellte sie schließlich die Rolle der Ägyptologie an der Universität Mainz dar, wo sich die Studierendenzahlen in diesem Fach innerhalb von 10 Jahren verdoppelt haben. Zurzeit wird Ägyptologie von 222 Studierenden belegt. Prof. Verhoeven wies auch darauf hin, dass die praxisbezogenen Teile des Studiums in Mainz durch jährliche Exkursionen in europäische ägyptische Museen bereichert werden und mehrere Studierende und Graduierte auf Grabungen in Ägypten mitarbeiten. Hier leitet Prof. Verhoeven dank einer Kooperation mit ihrem Kollegen apl. Prof. Dr. Jochem Kahl und einem ägyptischen Kollegen aus Sohag seit 2004 das
Feldprojekt zur Dokumentation und Interpretation der Felsnekropole von Assiut. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Projekt mittlerweile in die Langfristförderung aufgenommen und wird es zunächst in den kommenden drei Jahren mit rund 513.000 Euro unterstützen. Im SFB 295 "Kulturelle und sprachliche Kontakte: Prozesse des Wandels in historischen Spannungsfeldern Nordostafrikas/Westasiens" untersucht Verhoeven mit mehreren Mitarbeiterinnen im interdisziplinären Verbund verschiedene Ausprägungen kultureller Kontakte zwischen Ägypten und der Levante beziehungsweise zwischen Ägypten und Griechenland. Ihr Fazit: "Die Ägyptologie ist weniger ein schönes Orchideen-Fach, als vielmehr ein Kartoffelacker, den wir mit philologischen, historischen und archäologischen Methoden bearbeiten müssen."

Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen
Institut für Ägyptologie und Altorientalistik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 (0)6131 39-25005
Fax +49 (0)6131 39-25409
E-Mail: verhoeve@uni-mainz.de

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.aegyptologie-altorientalistik.uni-mainz.de
http://zope.verwaltung.uni-mainz.de/presse/bilder/Assiut  (Bildarchiv)

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen unter:
http://idw-online.de/pages/de/institution218

Informationsdienst Wissenschaft e.V. - idw - http://idw-online.de

29. November 2007
Pressemitteilung
PREUSSEN IN ÄGYPTEN - ÄGYPTEN IN PREUSSEN

Ausstellung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Jahresthemas 2007/2008 "Europa im Nahen Osten - Der Nahe Osten in Europa"
vom 30.11.07 bis 03.02.08 im Museum für Islamische Kunst, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin


Originalgetreue Zeichnungen von Pyramiden, genaue Pläne des Totentempels von Ramses II., ein Originalblock aus dem Grab des Metjen und vieles mehr - die Gestaltung des Berliner Ägyptischen Museums von 1850 fußt wesentlich auf den Fundstücken und Dokumenten der Königlich Preußischen Expedition von 1842 bis 1845. Insbesondere die damals neue Ausstellungskonzeption des Expeditionsleiters Richard Lepsius macht das Museum seiner Zeit den großen Londoner und Pariser Sammlungen ebenbürtig.

Die aktuelle Ausstellung der Arbeitsstelle Altägyptisches Wörterbuch der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Museum für Islamische Kunst veranschaulicht ab dem 30. November für zwei Monate die wissenschaftliche und menschliche Leistung hinter einer solchen Sammlung. So fertigten Richard Lepsius und seine Begleiter während der Expedition unzählige detailgetreue Dokumente ihrer Arbeit in Ägypten an. Weil ihnen dabei die Möglichkeit der fotografischen Dokumentation fehlte, entwickelten sie eigene spezielle Verfahren zur Aufzeichnung. Die Bleistiftkopien der Grabinschriften, die zugehörigen Papier- Abklatsche aus dem Grab des Metjen und Situationspläne von Gisa, Amarna und Abydos mit ihren archäologischen Kultstätten sind wichtige Zeugnisse der kreativen, archäologischen Arbeit von Lepsius und seinen Mitreisenden. Einige werden nun erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.

Die besondere Bedeutung dieser Ägypten-Expedition für die moderne ägyptologische Forschung findet sich in dieser Ausstellung wieder. Ihre Ergebnisse bilden den archäologischen Grundstein zur Erforschung der ägyptischen Sprache. Zugleich lassen die persönlichen Skizzenbücher mit Darstellungen zur Landschaft Ägyptens, ihren Bewohnern und der Architektur, aber auch die Tagebuchaufzeichnungen die persönliche Begegnung zwischen sich fremden Kulturen des 19. Jahrhunderts lebendig werden.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Februar 2008 zu sehen sein.

Weitere Informationen:

Shahram Najafi
Koordination Jahresthema 2007/2008
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Information und Kommunikation

Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 203 70 - 537
Fax: +49 (0) 30 203 70 - 366
Email: najafi@bbaw.de
Weitere Informationen:

idw-online.de

29. November 2007
Blonde Mumie wird untersucht

Im Heimatmuseum von Lunéville (Ostfrankreich) befindet sich seit rund hundert Jahren eine weibliche Mumie. Gefunden wurde sie 1904 in Antinoe, 300 km entfernt von Kairo. Bisher ist über die Herkunft der Verstorbenen kaum etwas bekannt. Man vermutet, dass sie in frühchristlicher Zeit gelebt hat. Die Mumie ist sehr gut erhalten und verfügt über bemerkenswert gesunde Zähne. Ihre Körpergröße betragt 1,59 m. Von einer anstehenden Computertomografie sowie Untersuchungen des Gewebes erhofft man sich detailliertere Auskunft über die Frau - vielleicht auch über ihre als blond erscheinenden Haare. Man vermutet, dass sie mit Henna gefärbt wurden.

afp
Hamburger Abendblatt
Bild


27. November 2007
Einzigartige Mumien im Fayoum gefunden

Eine russische Mission fand im Fayoum eine Familiengrab aus ptolemäischer Zeit, das drei gut erhaltene Mumien enthält. Die hölzernen Särge sind farbig bemalt und mit Inschriften versehen, die die Familiengeschichte der Verstorbenen wiedergeben. Eine männliche Mumie, eventuell der Familienvater, ist mit einer vergoldeten Maske bedeckt. Röntgenaufnahmen sollen Aufschluss geben über das Alter des Mannes und sein Aussehen. Im Grab befand sich außerdem ein 1,40 m großer Sarg aus gepressten Papyrus, in dem ein Kind, wahrscheinlich ein Mädchen, bestattet wurde. Um ganz besondere Funde handelt es sich bei den sterblichen Hüllen einer alten Frau mit wohlerhaltenem Haar und eines Kleinkindes. Letzteres war mit mumifizierten Hunden, Katzen, Affen und Ibissen bestattet worden.

rianovosti
russia-ic

27. November 2007
Die biologischen Waffen der Hethiter

Der kanadische Mikrobiologe Siro Trevisanato meint in alten Schriften Hinweise darauf gefunden zu haben, dass die Hethiter mit Tularämie (Hasenpest) infizierte Schafböcke in die Reihen ihrer Feinde trieben, um sie als biologische Waffe einzusetzen. Das die Krankheit verursachende Bakterium kann auf Menschen übertragen werden, so dass eine Seuche verursacht wird. Tatsächlich ist in Keilschriftkorrespondenz von einer todbringenden Seuche in Simyra die Rede, ohne dass eine genauere Definition möglich wäre. Trevisanato hält sie für die Hasenpest. Die Hethiter fielen in Simyra ein und infizierten sich. Wenig später wurden sie selbst Opfer eines Angriffs der Arzawans. Sie schickten jedoch den Arzawans erkrankte Tiere entgegen und konnten die Attacke auf diese Weise abwehren. Überlieferungen aus der Zeit um 1320 v. Chr. sollen besagen, dass unbekannte Schafböcke die Straßen der Arzawans bevölkerten und von den Menschen aufgenommen wurden.

wissenschaft.de

26. November 2007
Uralte Felszeichnungen stark gefährdet

Wissenschaftler schlagen Alarm, weil Felszeichnungen aus der Zeit von 5000 bis 3000 v. Chr. durch ständig steigende Touristenzahlen in den relevanten Regionen Ägyptens zerstört zu werden drohen. Die eindrucksvollsten Felszeichnungen findet man in der Südwestecke Ägyptens, an der Grenze zum Sudan und nach Libyen. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviel bereits zerstört worden ist", sagt der deutsche Archäologe Dr. Rudolph Kuper. "Die Leute kippen Wasser oder Öl über die Felszeichnungen, damit die Farben besser zu Ausdruck kommen. Das führt zu irreparablen Schäden." Noch vor zwanzig Jahren kamen kaum Besucher in diese Gegend, während heute - auch durch die Anstrengungen Ägyptens, den Tourismus zu fördern - die Zahl um ein Vielfaches gestiegen ist.

allheadlinenews

26. November 2007
Survey per Satellit

Anthropologen aus Birmingham haben in Ägypten mehr als 100 bisher unbekannte antike Stätten entdeckt - auf Satellitenbildern. Offensichtlich lässt sich die Lndschaftsstruktur aus dieser Perspektive besser deuten, so dass auch unter der Oberfläche verborgene Ruinen und Strukturen erkennbar werden. "Archäologisches" Erdreich hätte eine spezielle chemische Zusammensetzung, sagt Anthropologin Sarah Parcak.

topnews

26. November 2007
Das Buch vom Tempel - über die Arbeit von Joachim Friedrich Quack

Joachim Friedrich Quack, lehrt als jüngster Lehrstuhlinhaber Deutschlands Ägyptologie in Heidelberg. Seit Jahren beschäftigt sich Quack mit dem "Buch vom Tempel", einem Handbuch für Tempelgänger und Tempelangehörige, das - obwohl in griechisch-römischer Zeit verfasst - mit ziemlicher Sicherheit auf viel älteren ägyptischen Texten basiert und nicht nur deshalb für die Wissenschaft von außerordentlichem Interesse ist. Ein wenig problematisch für Quacks Arbeit ist die Tatsache, dass die Reste dieses Handbuchs überwiegend in kleinen und kleinsten Fragmenten existieren, die noch dazu in diversen Sammlungen der Welt verwahrt werden. Inzwischen kann immerhin der schriftliche Nachweis erbracht werden, dass, so Quack, "die normale Bevölkerung lediglich außen in den Tempeln in die offenen Höfe treten durfte, wobei die Männer einen Hof weiter gehen durften als die Frauen. Außerdem wurden auch die Wirtschaftsräume wie Speicher, Gänseteich, Schlachthof und Küche für den Tempel genau geplant, was zeigt, dass die Ägypter genauso wie die modernen Deutschen ein sehr ordnungsliebendes Volk waren".

stuttgarter-nachrichten

23. November 2007
100 Jahre Deutsches Archäologisches Institut Kairo

Mit einem Symposium (18. bis 22.11.2007) und der Eröffnung der Sonderausstellung "Begegnung mit der Vergangenheit" mit selten, zum Teil noch nie gezeigten Exponaten beging das Deutsche Archäologische Institut Kairo seine Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen. Viele Medien berichten über das Ereignis und die Arbeit des DAIK. Eine Auswahl

Märkische Allgemeine - Alte Steine und neue Identität
Süddeutsche Zeitung - Die Wiege des Teufels
NZZ - Ägypten als Fundgrube des Altertums
n-tv - DAI wird 100 Jahre alt
Welt - Pyramiden aus Nubien

Das Foto zeigt ein prädynastisches (ca. 3100 v. Chr.) Tongefäß mit Frauenfiguren aus der Ausstellung. Die DAIK-Ausgräber fanden es in Grab U-502 in Abydos Umm el-Qaab (Inv.-Nr. U-502/1; Reg.-Nr. Abydos R 378).



19. November 2007
Ägypter leben seit fast 6.000 Jahren mit Katzen

Der Fund eines Katzenskelettes durch Wissenschaftler der Catholic University of Leuven in einem Grab in Hierakonpolis belegt, dass im alten Ägtypten bereits um 3700 v. Chr. Mensch und Tier  zusammen lebten - und starben. Bei den ausgegrabenen Knochen handelt es sich um Überreste einer Felis silvestris, dem Vorgänger der Hauskatze. Es war ein jüngeres männliches Tier, das sich zwei Knochenbrüche an den Läufen zugezogen hatte. Beide Frakturen waren jedoch verheilt, was bei einem in der Wildnis lebenden Tier sehr unwahrscheinlich ist. Es dürfte sich also um einen domestizierten bzw. in Gefangenschaft gehaltenen Kater gehandelt haben. Zusammen mit dem Katzenskelett fand man die Überreste einiger Paviane und eines jungen Nilpferds. Die Ausgräber vermuten, dass alle Tiere während einer rituellen Massentötung zu Tode kamen.

Die frühesten Belege für domestizierte Katzen stammen von der Insel Zypern aus der Zeit um 7500 v. Chr.

entsprechende Grabungsseite "Hierakonpolis"
itwire

11. November 2007
Besucherzahl im Grab des Tutanchamun soll limitiert werden

Ab Dezember 2007 soll die Zahl der Besucher im Grab des Tutanchamun auf 400 pro Tag limitiert werden. Durch die vielen Menschen, die sich im Grab bewegen, würden Feuchtigkeit, Bakterien und andere Verunreinigungen eingeschleppt. Diese Emission soll durch die Limitierung eingedämmt werden. Ab Mai 2008 wird das Grab dann für einen gewissen Zeitraum zum Zwecke der Konservierung und Restaurierung ganz geschlossen werden. Siehe auch Artikel vom 05. Oktober 2007.

afp

11. November 2007
Eine Reise nach Meroe

Fabian von Poser beschreibt in einem lesenswerten Artikel in der Welt seinen Besuch der Pyramiden im Nordsudan. Lange Zeit kamen nur wenig Besucher, um die Begräbnisstätten der "schwarzen Pharaonen" zu besuchen, und der Darfur-Konflikt trug das Seinige dazu bei. Nach und nach kommen nun die Touristen wieder und einige Reiseveranstalter haben Meroe sogar in ihr Programm aufgenommen.

04. November 2007
Mumie Tutanchamuns für die Öffentlichkeit freigegeben

Die Mumie Tutanchamuns wurde nach der Umbettung in eine klimatisierte Plexiglasvitrine unter großer Anteilnahme der Weltpresse zur Besichtigung freigegeben. Besucher des Königsgrabes können dem Verstorbenen künftig von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten und ihm so in einer beinahe persönlich zu nennenden Begegnung die letzte Ehre erweisen. Damit wird die Mumie nach ihrer Entdeckung durch Howard Carter zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

afp
networld
Isis&Osiris' persönliche Eindrücke von dem Medienereignis

04. November 2007
Hatschepsut im Kulturkaufhaus

Als Dauerleihgabe des Ägyptischen Museums Berlin ist die monumentale Sphinx der Königin Hatschepsut ab sofort im Atrium des Berliner Kulturkaufhauses Dussmann zu bewundern - keine schlechte Umgebung für die kulturelle Hinterlassenschaft einer ägyptischen Königin.

kulturkurier


Foto: Hatschepsut noch in "alter" Umgebung am Standort Charlottenburg