Der Tempel von Karnak
Der größte Teil der Tempelstadt, der mittlere, ist etwa 30 ha groß und zugleich der älteste Teil des Amun-Heiligtums. Die Archäologen haben bisher lediglich ca. die Hälfte des Gebietes erforscht. Jedes Gebiet der Anlage hat im Laufe der Zeit seine Ausmaße verändert, und die verschiedenen Pharaonen haben entweder durch Tempelerweiterung oder das Hinzufügen von Säulensälen und Kapellen ihre Spuren hinterlassen. Seit der 12. Dynastie (1991 bis 1785 v.Chr.) gehörte es zu den vornehmsten und heiligsten Pflichten eines jeden Herrschers, die "Häuser für die Götter" immer prächtiger auszustatten. Nur ein Beispiel ist der noch an Ort und Stelle verbliebene, 29,5 m hohe Obelisk der großen Pharaonin Hatschepsut. Auf dem Gelände von Karnak erhob sich ursprünglich eine große Zahl von Obelisken, den Himmelsnadeln. Sie wurden im Laufe der Jahrzehnte, seit die Welt ihre "Liebe" zu Ägypten entdeckte, in alle Welt verschifft, wie leider soviele der alten ägyptischen Kulturgüter. Vieles verschwand in Privatsammlungen und ist damit für Ägypten und die Welt verloren.

 
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