Luxor
Das alte Theben, altägyptisch Ueset, war im Altertum mehrfach die prächtige Hauptstadt des glanzvollen ägyptischen Reiches. Homer beschreibt sie im 9. Gesang der Ilias als "die Stadt der hundert Tore" aufgrund der unzähligen Karawanen, die täglich dort ankamen und dazu beitrugen, die wirtschaftliche und politische Macht der Stadt zu vergrößern. Die Stadt erreichte ihre Blüte in der Zeit zwischen 1580 und 1085 v.Chr. bis ihre geographische Lage - hunderte Kilometer vom Mittelmeer - sie zum Niedergang verurteilte. Für eine ägyptische Reichshauptstadt galten neue Prämissen.

 
Pylon des Luxor-Tempels mit Obelisk von Ramses II Spinghe an der Sphinghenallee von Luxor nach Karnak

 
Sphinghenallee mit Blick auf den Luxor Tempel Fortsetzung der Sphinghenallee 
innerhalb des heutigen Stadtgebietes von Luxor

 
Zu großen Feiertagen wie dem Opetfest zu Ehren des Reichs- und Hauptgottes Amun von Theben zog über diese Allee - unter dem Jubel der Bevölkerung -  die geheiligte Statue des Amun.  gemeinsam mit seiner Gemahlin Mut und seinem Sohn Chons, vom Karnak Tempel zum Luxor Tempel, um dann zum Ende der Feierlichkeiten über den Nil wieder nach Karnak zurückzukehren. Die Dauer dieses großen Festes betrug ursprünglich elf Tage, dehnte sich jedoch bald auf einen ganzen Monat aus. 

Das Opetfest ist nur eine von vielen Feierlichkeiten, die im alten Ägypten begangen wurden. Die Ägypter waren ein lebens- und sinnenfrohes Volk. Die allgegenwärtige Kultivierung des Todes und des Lebens nach dem Tode wurde in dieses positive Lebensgefühl mit einbezogen und keinesfalls als Gegensatz angesehen.


 
Aus dem Luxor Museum
Amenhotep III Thutmosis I Amenhotep III

Wallfahrt nach Abydos



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