Dahschur
In Dahschur wurden insgesamt sieben Pyramiden erbaut, durch Sesostris III, Amenemhet II und III, Ameni-Quemau sowie eine weitere mit unbekanntem Besitzer - und allein zwei Bauwerke des Königs Snofru: die Knickpyramide und die Rote Pyramide. Die Knickpyramide erhielt ihren Namen, weil der ursprünglich steile Neigungswinkel auf halber Höhe um etwa 10° abflacht und einen "Knick" bildet. Dieses Bauwerk ist nach der Pyramide von Meidum das zweite von Snofru beauftragte Grabmal. Die wahrscheinlich endgültige Ruhestätte dieses Königs dürfte jedoch die Rote Pyramide sein. Rot deshalb, weil die ursprünglich weisse Verkleidung im Laufe der Zeit mit einer roten Patina überzogen wurde.

 
Knickpyramide Schwarze Pyramide
Die Knickpyramide
im Hintergrund die Rote Pyramide
Die Schwarze Pyramide
des Amenemhet III
Verkleidung bearbeiteter Stein
Reste der Tura-Kalkstein-Verkleidung
am Fuße der Knickpyramide
Spuren von Steinbearbeitung
Pyramidion Tempel der Roten Pyramide

im Hintergrund ein restauriertes Pyramidion (Spitze ein Pyramide); im Vordergrund Fundamente der Tempelmauer aus Nilschlammziegeln

Bereits in antiker Zeit hinterliessen Besucher ihre Inschriften an den ägyptischen Monumentalbauten, ebenso wie später die Pioniere der Archäologie und Ägyptologie. Hier zwei Beispiele aus dem Inneren der Roten Pyramide. Am oberen Beispiel sehr gut zu sehen ist die exakte Verfugung der Wandverkleidung aus Steinquadern Graffitto
Graffitto Burton
Kraggewölbe Scharnier
Grabkammer Inneres der Rote Pyramide

links oben ein Kraggewölbe
rechts oben Mulde, möglicherweise zur Aufnahme von "Bolzen" der Verschlußsteine 
links die Grabkammer, deren Boden zerstört ist, so dass sie wie ein Schacht erscheint



zurück zur Spur der Steine
el-Lischt
Home
Home Ägypten